Kampfkünste

Hier steht ein kurzer Überblick über die bei uns angebotenen Kampfkunstsysteme.



              * Savate

             Savate ist eine traditionelle, französische Kampfkunst mit einer ausgereiften, modernen Trainingsmethode.
             Savate ähnelt dem bekannten Kickboxen Konzipiert wurde es für das Kämpfen mit Schuhen, kombiniert mit
             Fausttechniken.Genaue und graziöse Tritte, Finten, Ausweichbewegungen und Koordination von Hand- und
             Fußtechniken kennzeichnen diese Sportart.In unseren Kursen werden den Teilnehmern die Techniken des Savate
             mit verschiedenen Trainingsmethoden vermittelt, wobei das verletzungsfreie Training absolut im Vordergrund steht.
              
        * Boxen

        Boxen, das Fechten mit der Faust, ist einer der ältesten Kampfkünste der Welt. Trainiert werden neben den Fausttechniken und deren Abwehr insbesondere körperliche Eigenschaften wie Kondition, Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit sowie geistige Fähigkeiten wie Taktik und Strategie. 

        * Grappling / BJJ (Brazilian Jiu Jitsu) / Luta Livre

        Grappling ist der (englische) Überbegriff für alle Arten des Bodenkampfes. Für uns besteht der Bodenkampf aus drei Teilen, dem Kampf im Gi (trad. Anzug) wie z.B. beim Judo, Brazilian Jiu-Jitsu u.ä., dem Submission Grappling ("Aufgaberingen") wie z.B. beim Luta Livre u.ä. und dem Grappling für das "Vale Tudo" (port. "Alles geht") in dem neben Hebeln und Würgern auch das Schlagen und Treten erlaubt sind.
        Das Training findet Montags und Mittwochs ohne, Dienstags und Freitags mit dem Gi / Kimono und Donnerstags im Rahmen des Free Fight/MMA/Vale Tudo Trainings statt.
        Im Grappling werden Würfe, Hebel, Würger und Bodenkampfpositionen sowie die Verteidigung trainiert. Daneben besteht ein Teil des Trainings aus Übungen für grappling-spezifische Eigenschaften wie Kraft, Ausdauer, Kondition, Dehnung etc. Aufgrund der geringen Verletzungsgefahr im Bodentraining hat das Sparring (freies Kämpfen) einen grossen Trainingsanteil. Unsere Grapplingmannschaft nimmt regelmässig an Wettkämpfen teil.


        * Free Fight / MMA (Mixed Martial Arts)

        Free Fight ist in Deutschland ein relativ junger Sport. Hierbei werden alle Kampfdistanzen, das Treten, Schlagen, Clinchen, Werfen und der Bodenkampf in einem Vollkontaktsport mit möglichst wenig Beschränkungen durch Regeln vereint. Das Training ist sehr umfangreich und fordert vom Trainierenden ein hohes Engagement. Unser Free Fight Team kämpft regelmässig auf verschiedenen Wettkämpfen im In- und Ausland. Die Wettkämpfe sind gestafelt vom "Newcomer" (Anfänger) bis zu Kämpfen in Rahmen von Galas. Neben dem eigentlichen Training im Free Fight nehmen alle Team-Mitglieder im Training beim Boxen, Kickboxen und beim Grappling teil. Aufgrund der umfangreichen Anforderungen an den Sportler ist eine hohe Trainingsmotivation und -teilnahme Voraussetzung für die Teilnahme am Free Fight. Die Mitglieder unseres Free Fight Teams sind in der MMA-Database gelistet.


        * Pekiti Tirsia Kali

        Pekiti Tirsia ist ein philippinsches Kampfsystem, bei dem mit Waffen wie z.B. Schwert, Stock und Messer, aber auch waffenlos trainiert wird. Dabei stehen weniger einzelne Techniken, sondern übergreifende Trainingsmethoden und Kampfstrategien im Vordergrund, die durch alle Waffenkategorien durchweg anwendbar sind. Daher muss für eine andere Waffe kein neues System erlernt werden. Außerdem zeichnet sich Pekiti Tirsia durch seine sehr ausgefeilte Fußarbeit aus, welche somit zur Grundlage der konteroffensiven Bewegungen wird. Pekiti Tirsia wird vom Stilerbe und Großmeister - Grandtuhon Leo T. Gaje - bewahrt und auch heute noch ständig weiter entwickelt.


        * FCS Kali
                              Das FCS, welches durch Tuhon Ray Dionaldo gegründet wurde, ist nicht nur ein System, es setzt sich aus vielen anderen Systemen zusammen.
                              Das Ziel des FCS ist es, die philippinischen Kampfkünste zu verbreiten und zu fördern. Eine wichtige Aufgabe von FCS ist es, den Systemen aus denen es besteht, Respekt entgegenzubringen und die ursprünglichen Systeme auf diesem Weg                                 weiterleben zu lassen. Gleichzeitig werden die traditionellen Systeme in den Kontext der modernen taktischen Welt eingegliedert und angepasst. Ein FCS Lehrer kann gleichzeitig eines der zentralen Systeme in seiner reinen Form unterrichten                                 und gleichzeitig die unterschiedlichen Aspekte der verschiedenen Systeme miteinander verschmelzen. Die Reinheit der zentralen Systeme geht dabei nicht verloren, aber das System wird mehr als die Summe seiner Teile. FCS ist die                                               Verbindung, welche es dem Trainierenden erlaubt, die Kluft zwischen den einzelnen Systemen und Techniken zu überbrücken, indem er die gemeinsamen Elemente nutzt, die alle Systeme gemeinsam haben. Kali ist eine der alten und                                             traditionellen Philippinischen Kampfkünste. Seine Wurzeln lassen sich in das 9. Jahrhundert zurückverfolgen. Kali ist ein auf Waffen basierendes Trainings-System welches im Basis-Training lange und kurze Rattan-Stöcke benutzt um                                               Schwerter, Messer und Speere zu ersetzen.
        * Jeet Kune Do

        Jeet Kune Do bedeutet in etwa "Der Weg der abfangenden oder unterbrechenden Faust". Jeet Kune Do ist ein Selbstverteidigungssystem und eine Kampfkunst die von Bruce Lee mit seinen Schülern ca. 1964 - 1973 entwickelt wurde. Nach Bruce Lees Tod wurde diese Kampfkunst von seinen Schülern wie z.B. Guro Dan Inosanto, Sifu Larry Hartsell, Sifu Richard Bustillo und anderen am Leben erhalten. JKD basiert in der Basis auf dem Jun Fan Gung Fu, einem System, dass sich aus Techniken, Strategien, Prinzipien, Konzepten und Taktiken aus dem Wing Chun, dem Boxen und dem Fechten zusammensetzt. Im Laufe des Trainings tritt jedoch die persönliche Interpretation des Trainierenden immer mehr in den Vordergrund. Im JKD muss sich die Kampfkunst dem Kämpfer anpassen und sich nicht der Kämpfer dem System unterwerfen. Im JKD I wird die Basis und die Grundschule des Jun Fan Gung Fu trainiert, im JKD II folgen die fortgeschrittenen Techniken und Prinzipien des JKDs und der JKD Concepts (JKD III). JKD als Selbstverteidigungssystem befasst sich mit dem regellosen Kämpfen in allen Distanzen (Treten, Schlagen, Festlegen und Clinchen, Werfen und Bodenkampf). Ein grosser Wert wird im Training auf das Aneignen und Üben von Eigenschaften wie Kraft, Ausdauer, Balance, Senistivität, Rhythmus, Timing etc. gelegt.